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Schauenburger  Märchenwache


2026


 liche Einladung zu den Veranstaltungen Frühjahr/Sommer 2026


Für mehr Details auf die jeweilige Veranstaltung klicken!


Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Rainer Moritz »Das Jahr in Büchern« – Lesung

Die Antwort auf die Frage: »Was soll ich lesen?« Welche Romane, Gedichte oder Theaterstücke lohnt es, wieder in die Hand zu nehmen oder erstmals für sich zu entdecken? – Rainer Moritz macht aus der Not eine Tugend und gibt unerschrocken satte 366 Literaturtipps (Schaltjahre also inbegriffen). Ob Vertrautes oder Überraschendes: Auf jeder Seite findet sich eine Buchempfehlung, die entweder einen direkten oder einen charmanten Bezug zum Datum oder zur Jahreszeit hat. So möge Neugier entstehen, den Horizont zu erweitern und sich dem Entlegenen, dem manchmal zu Unrecht Vergessenen zuzuwenden. – Ein Buch voller Leseglück, das dazu ermuntert, die eigenen Regale abzuschreiten oder Buchhandlungen und Bibliotheken zu durchstöbern.
Eintritt 16 Euro – Kooperation mit Literaturland Hessen und hr2*

Donnerstag, 26. Februar 2026, 19 Uhr
Jacqueline Kornmüller »6 aus 49« – Lesung

Foto: Vadim Belokovsky

Jacqueline Kornmüller verwandelt die Erinnerung an ihre Großmutter in Literatur. Sie erzählt die Geschichte einer starken, unbeugsamen Frau, die das Glück selbst in die Hand nimmt und einfach nicht mehr loslässt. »Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Lottospielerin, das ist begründet in der Tatsache, dass sie als Kind eine Art von Armut erlebte, die so bitter war, dass sie noch am Ende ihres Lebens zu mir sagte: So eine Armut, wie ich sie als Kind erlebt habe, gehört verboten.«
Bayern in den 1920er Jahren. Bei ihrer ersten Anstellung darf Lina in der Küche nur die Kupferkessel waschen. Doch bald wendet sich das Blatt, durch eine Hintertür betritt sie die Bühne des Clausings, Lieblingshotel der Ufa im Luftkurort Garmisch. Das Kommen und Gehen der Gäste, das Empfangen, das Wünsche erfüllen, all das versteht Lina als Chance, ihrer Realität zu entkommen. Und schon bald verhilft ein Zufall ihr zu einem eigenen Hotel. Es kommen arbeitsreiche, schicksalsschwere Jahre. Aber wenn Lina auf der Veranda der Amalie ihre Lottoscheine ausfüllt, steckt sie alle an, mit ihrem unbedingten Glauben an das Glück.
Eintritt 10 Euro – in Kooperation mit der Volkshochschule Region Kassel*

 Unterstuetzer MA 2026 2

Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr
Alexander Solloch »Harry Rowohlt – Ein freies Leben« Biografie

Harry Rowohlt, der große Übersetzer, Vorlesekünstler und Kolunnist, der Briefsteller, Schauspieler und Sprachartist, war ein Mensch, der mit Worten, Geschichten, kultivierter Knurrigkeit und einem großen Herzen die Welt bereicherte – und es noch immer tut. Basierend auf seinem reichen Nachlass und den Erinnerungen seiner Weggefährtinnen und Weggefährten, lässt uns der Journalist Alexander Solloch in dieser Biografie teilhaben am schillernden Leben eines Künstlers, aber auch an dessen Irrwegen und Selbstzweifeln, an seinem mühsamen Streben nach Freiheit und dem Ausbruch aus dem Korsett der Erwartungen. Viele noch unbekannte Geschichten und Kuriositäten aus den Tiefen der Rowohlt-Familie kommen ans Tageslicht: Denn Harry hat zwar gern und viel über sich und sein Leben gesprochen – aber nicht unbedingt zuverlässig. Das wird hier nachgeholt.
Eintritt 14 Euro
Aufgrund des starken Publikumsandranges – wir mussten vielen Menschen damals leider absagen – wiederholt Alexander Solloch den Abend vom September 2025, allerdings mit neuen Textpassagen und anderen Schwerpunkten.

Freitag, 17. April 2026, 19 Uhr
Vea Kaiser »Fabula Rasa« – Lesung

Foto: Ingo Pertramer

Wien, Ende der Achtzigerjahre: Angelika Moser, aufgewachsen im Gemeindebau als Tochter der Hausbesorgerin, verbringt ihre Freizeit durch das Nachtleben tanzend. Gleichzeitig liebt sie ihren Job in einer für sie neuen, eleganten Welt: Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner, das von Wiener Originalen und Gästen von überallher bevölkert wird, lässt sie sich auf zweifelhafte Zahlenspiele ein, um das Etablissement zu retten. Plötzlich mit kleinem Kind auf sich allein gestellt, nimmt Angelika den Kampf um ein gutes Leben auf und beginnt, Rechnungen zu manipulieren. Jahrzehnte vergehen – bis ihr die Zahlen um die Ohren fliegen. – Vea Kaiser erzählt in »Fabula Rasa« mit sprachlicher Brillanz, Witz und Gefühl vom Streben nach Glück.
Eintritt 18 Euro – Kooperation mit Literaturland Hessen und hr2*

Sonntag, 17. Mai 2026, 16 Uhr EIN TAG FÜR DIE MUSIK IN HESSEN
»Faszination Sonate«, Werke von Claude Debussy und Francis Poulenc
mit Vera Osina (Klavier) und Nina Osina (Violine)

Eine Sonate (von it. suonare: klingen, erklingen lassen) ist ein »Klangstück«. Durch ihr erstes Auftreten bereits am Ende des 16. Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart dürfte sie als älteste und langlebigste Erscheinung sowie als Inbegriff »reiner« Instrumentalmusik gelten.
Vera Osina wurde in Kasan (Russland) geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren. ImJahr 2010 absolvierte sie als Pianistin das  Konservatorium. Sie studierte außerdem im Nebenfach Orgel und Cembalo und arbeitete als Korrepetitorin im Fach Gesang. Vera Osina erhielt Preise bei diversen internationalen Wettbewerben als Solistin und Kammermusikerin. Seit 2010 lebt sie in Deutschland.
Schon in jungen Jahren sammelte die Violinistin Nina Osina als Kammermusikerin und Mitglied verschiedener Orchester und Ensembles weitreichende Erfahrung. Ihr Studium absolvierte sie am renommierten Staatlichen Sankt Petersburger Konservatorium »N.A. Rimski-Korsakow« bei Prof. Ilya Ioff . Ihre künstlerische Reifeprüfung legte die junge Musikerin 2010 mit der Abschlussnote »sehr gut« bei Prof. Jewgeni Schuk ab. Internationale Engagements führten Nina Osina bereits während ihres Studiums durch Russland, nach Kasachstan, später nach Finnland und Lettland, sie konzertierte mit verschiedenen Ensembles und Orchestern und begeisterte auch als Solokünstlerin mit Violinkonzerten von Vivaldi, Mozart, Mendelssohn und Sibelius. Bei zahlreichen Wettbewerben, so im russischen Sankt Petersburg, in Uralsk in Kasachstan und im japanischen Takasaki konnte Nina Osina überzeugen und erhielt Preise und Auszeichnungen.
Eintritt 12 Euro*

Sonntag, 7. Juni 2026, 18 Uhr
»Vom Urknall bis zur Zukunft«
Jens Harder stellt seine große Erzählung vor

Foto: anjazwei.de

Jens Harder hat die letzten 21 Jahre damit verbracht, die gesamte Geschichte des Universums in einer Comicreihe namens »Die Große Erzählung« zu Papier zu bringen und erzählt nun davon. Und zwar vom Anfang bis zum Ende, vom Urknall vor 14 Milliarden Jahren bis zum Big Crunch in circa 100 Milliarden Jahren. Mit Auszügen aus den vier Bänden Alpha (2010), Beta I (2014), Beta II (2022) und Gamma (2025) nimmt er Euch mit auf eine gezeichnete Zeitreise, dabei unter anderem die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten, den Aufstieg und Fall der menschlichen Zivilisation(en) sowie die Zukunft unserer Nachfolger in den Weiten des All etwas näher beleuchtend. Er wird ausführen, wie das Projekt entstand, wie er mit der Recherche und Bildauswahl umging und er gibt Einblicke in seinen Arbeitsprozess.
Eintritt 14 Euro

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Zunächst als Corona-Notnagel gedacht, behalten wir unsere Online-Märchen im digitalen Programm. Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Kassel erzählen Ihnen per Video Märchen der Brüder Grimm.

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