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Schauenburger  Märchenwache



    2024


     liche Einladung zu den Veranstaltungen Sommer/Herbst 2024


    »Ein Kuss der Musen – Wie kam der Jazz in die Klassik?«

    von Jochem Wolff
    Cover Knecht

    Sa. 08.06.2024, 19:00 / Eintritt 12 € / Anmeldung erbeten

    Mitte des 19. Jahrhunderts waren es Formen der afro-amerikanischen Musikkultur, aus denen sich später der Jazz bis hin zum Blues entwickelte. Als Vorläufer kamen Cakewalk und Ragtime hinzu. All dies gelangte 1900 zur Weltausstellung nach Paris und wurde zu einer Inspirationsquelle besonderer Art. Denn fortan griff en in Europa zahleiche »Klassik« Komponisten Elemente des Jazz auf: Debussy, Satie, Ravel, später Hindemith, Weill, Krenek oder Strawinsky. Eine Vollendung der Verbindung von
    Jazz und Klassik fand bei Gershwin statt. Nach 1945 traten in diesem Sinne im deutschsprachigen Bereich auch Komponisten wie Hans Werner Henze, Bernd Alois Zimmermann oder Rolf Liebermann hervor.
    Der Publizist Jochem Wolff verfolgt die unterschiedlichsten Wege der Entwicklung, verknüpft mit zahlreichen musikalischen Raritäten samt
    einiger historischer Aufnahmen.

    »40 Jahre Krauses Grimm‘sche Märchen«

    Sa. 10.08.2024, 17:00 / Eintritt frei / Anmeldung erbeten

    Wir erinnern mit dieser Ausstellung an die Entdeckung und Erforschung des in Breitenbach geborenen Grimm’schen Märchenbeiträgers Johann Friedrich Krause (1747–1811, gestorben in Hoof) durch den Zeichner und Holzschneider Albert Schindehütte aus Breitenbach und Hamburg und den Pfarrer und Heimatforscher Heinz Vonjahr aus Hoof, begleitet von dem 2023 verstorbenen Germanistikprofessor und Grimmforscher Heinz Rölleke von der Bergischen Universität Wuppertal.
    Die Entstehungsgeschichte von Krauses Grimm‘sche Märchen und die festliche Buchvorstellung 1985 im Saal vom Goldenen Stern mit vielen Gästen aus Stadt und Land, dem Gesangsverein Breitenbach und der Kapelle Rosamunde mit Karl Viereck und seiner Tochter Silke aus Breitenbach, wird dokumentiert in einem zur Ausstellung erscheinenden neuen »Breitenbacher Bilderblättchen«.
    Zur Eröffnung spricht Dr. Stefan Peker aus Hamburg über den Ursprung der Schauenburger Märchenwache im Ortsteil Breitenbach.
    Eckard Wörner erzählt vom Engagement Hans-Karl Nelles aus Breitenbach, dem Direktor der Kasseler Stadtsparkasse. Ursula Quandt, Toch- ter eines Dampflflokomotivführers der Kleinbahn Kassel-Naumburg berichtet als Lektorin von den heimatlichen Verbindungen zum Verlag.
    Ausgestellt werden Reproduktionen aus dem Spinnstubenheft von 1811, das Holzschnitt-Tripthychon sowie erstmals die Originalzeichnungen von 1984 zu »Krauses Grimm’sche Märchen« und neue Zeichnungen von Albert Schindehütte.

    20. SPARDA-Erzählfestival – Eröffnung- »Grimm grenzenlos«

    mit Gudrun Rathke und Professor Heiner Boehncke

    So. 08.09.2024, 16:00 / Eintritt frei / Anmeldung erbeten

    Kein Zweifel die Grimm‘schen Märchen sind weltweit bekannt. Aber auch zu Lebzeiten waren Jacob und Wilhelm Grimm unermüdlich bestrebt sich weit über die Grenzen Deutschlands hinaus zu vernetzen – und das ganz ohne Internet. Unermüdlich schrieben sie Briefe und galten bald von Lissabon bis Sankt Petersburg, von Bukarest bis Reykjavik als die prominentesten Vertreter der Germanistik, dieser von ihnen begründeten neuen Geisteswissenschaft. Blättert man in den Anmerkungen zu den Kinder- und Hausmärchen, kommt man unweigerlich ins Staunen. Märchen weit über die Grenzen Europas hinaus, selbst aus dem fernen Südafrika sind hier zu finden. Umgekehrt fanden die Grimmschen Märchen Einzug in die Erzähltraditionen anderer Länder. Gudrun Rathke erzählt einige dieser Märchen und Heiner Boehncke gibt Einblick in das grandiose Netzwerk der Grimms.


    »Das Haus verlassen«

    Lesung und Buchvorstellung

    mit Jaqueline Kornmüller (Text) und Kat Menschik (Illustration)

    Sa. 14.09.2024, 18:00 / Eintritt 18 € / Anmeldung erbeten

    Es gibt Menschen, die wohnen nicht nur, sondern sie werden von den Eigenarten ihres Hauses magisch angezogen. Sie wollen seine Geschichte erfahren. Sie erforschen, wann das Haus erbaut wurde, wer zuvor darin lebte und wie es dem Haus dabei erging. Für sie ist ein Haus ein9783869712864 geheimnisvolles Wesen, das sich nicht jedem öffnet.
    So geht es auch der Erzählerin dieser Geschichte, als sie ein vereinsamtes kleines Feldsteinhaus auf dem Lande bezieht. Während die raubeinige Dorfgemeinschaft sie für ihre Bruchbude belächelt, beginnt sie, das 140 Jahre alte Haus wieder zum Leben zu erwecken – vom Dachboden bis zum Kellergewölbe, vom verwilderten Gemüsegarten bis zu den uralten Obstbäumen. Doch manchmal kommt dann ein Zeitpunkt, da möchte man zu neuen Ufern aufbrechen. Als die Erzäh- lerin nach zehn Jahren beschließt, ihr Haus zu verkaufen, muss sie feststellen: Man kann auch eine Haus-Beziehung nicht so einfach auflösen. Denn das Haus benimmt sich unerwartet widerspenstig und fremdelt, als sich die Bewerber die Klinke in die Hand geben.

    Nele Pollatschek liest aus »Kleine Probleme«

    So. 13.10.2024, 18:00 / Eintritt 15 € / Anmeldung erbeten

     
    31. Dezember. Steuererklärung, Wohnung putzen, Bett für die Tochter zusammenschrauben, Lebenswerk schreiben, mit dem Rauchen aufhören – eigentlich wollte Lars, neunundvierzigjähriger Vieldenker und angehender Schriftsteller, die Lücke zwischen den Jahren dafür nutzen, endlichNele Pollatschek Urban Zintel scaled alles zu erledigen, was in den letzten Dekaden so auf der Strecke geblieben ist. Das neue Jahr, so sein Plan, sollte in einem aufgeräumten Leben beginnen. Der Zeitpunkt dafür schien perfekt:
    Die Kinder waren im Auslandsjahr, die Frau unterwegs. Keiner da, der stören könnte. Doch die Woche, in der noch alles zu schaffen gewesen wäre – plötzlich ist sie aufgebraucht. Der letzte Tag des Jahres hat begonnen – mit Nieselregen, wie sonst? Das Haus ist immer noch chaotisch. Das Leben sowieso. Und als Lars den ersten Punkt seiner To-do-Liste ansteuert, fühlt es sich an, als müsse er nicht nur sich selbst, sondern eine ganze Welt neu erfinden.
     
    © Foto: Urban Zintel

    »Karl Valentin und die Laute Zeit«

    Eine musikalisch szenische Reise mit Franz Josef Strohmeier (Text) und Donato Deliano (Musik)

    So. 10.11.2024, 18:00 / Eintritt 15 € / Anmeldung erbeten

     

    Franz Josef StrohmeierDeutschland 1914. – Das Jahr, in dem Europa mit Hurra in den Krieg zog, der Auftakt zum dunkelsten Zeitalter der Menschheit. Das deutsche Kabarett – noch in den Kinderschuhen. Intellektuelle, Komiker und Literaten als Kritiker der Monarchie, entwickelten sich mit Ausbruch des Krieges zum Sprachrohr des Patriotismus. Ein Zeugnis dafür sind die zum Teil unbekannten, scharfzüngigen Werke des Volkskomikers Karl Valentin, unsterblich durch die Zusammenarbeit mit Liesl Karlstadt, der sich auf unverwechselbare Weise mit den Wirren dieser Zeit auseinandersetzt.

     

     

     

     

     

     

     

     Von Toriasdbrukes - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=142558202


    Das Kränzchen des Fördervereins als »ChansonAbend«

    mit Eva Maria Balkenhol (Gesang) und Welf Kerner (Akkordeon)

    ebwk 1Fr. 27.12.2024, 18:00 / Eintritt 12 € / Anmeldung erbeten

     
    Eva Maria Balkenhol und Welf Kerner widmen sich den Klassikern des französischen Chansons, die neben der typischen Musettemusik den Schwerpunkt des Programmes bilden. Eva Maria Balkenhol ist als Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin auch mit eigenen Programmen in der Region bekannt und singt in einer Chanson-Band. Welf Kerner widmet sich seit seiner Kindheit dem Spiel auf dem Akkordeon und hat mittlerweile ein großes Repertoire an virtuoser französischer Musettemusik. Es erwartet die Zuhörer ein charmantes Potpourri von temperamentvoll bis melancholisch.

     


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    Die Märchenwachen-App

    Unter https://maerchenwache.zur.app können Sie mit Ihrem Smartphone unsere brandneue App laden. Damit bewegen Sie sich virtuell noch bequemer durch die Märchenwache, können Veranstaltungs-Tickets buchen, oder etwas in unserem Online-Shop kaufen. Die App wird regelmäßig weiter entwickelt. Demnächst auch direkt im Google-Play-Store und Apple-Store.


    Es war einmal: "Digi-Grimm":

    Wenn Sie wegen der Pandemie nicht zu uns kommen können, kommen wir halt zu Ihnen nach Hause. Aber keine Sorge, Sie brauchen keinen Kuchen zu backen und keinen Kaffee zu kochen. Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Kassel erzählen Ihnen per Video Märchen der Brüder Grimm.

    Um auf die Video-Seite zu gelangen, klicken Sie auf den roten Sessel.

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    Unser aktueller Programmflyer:


    » Die Riesenholzschnitte für die Schauenburger Märchenwache «

    wurden zur Eröffnung der Märchenwache im Juni 1997 mit einer Straßenwalze vor vielen Zuschauern gedruckt, die sich später Detaildrucke abreiben konnten.

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