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Schauenburger  Märchenwache



    2024


     liche Einladung zu den Veranstaltungen Winter/Frühjahr 2024


    »SaitenTanz«

    Duo con moto – Anna Göbel, Violine und Anna Catharina Nimczik, Violoncello mit anschließendem Gespräch mit der Komponistin Violeta Dinescu
    Cover Knecht

    Sa. 24.02.2024, 19:00 / Eintritt 12 € / Anmeldung erbeten

    In ihrem Programm SaitenTanz präsentieren Anna Göbel und Anna Catharina Nimczik Tänze aus vier Jahrhunderten Musikgeschichte. Die Auszüge aus Johann Sebastian Bachs Suiten für Klavier, eigens für Streichduo bearbeitet, erweisen sich als ebenso elegant wie Joseph Haydns Menuetto, eine der ersten Originalkompositionen für die Besetzung Violine und Violoncello. Ihnen stellen die beiden Musikerinnen expressive Klänge des 20. und 21. Jahrhunderts gegenüber. So erklingen einzelne Tanzformen im jeweiligen Stil
    ihrer Zeit, wobei es mitunter verblüffende Ähnlichkeiten zu entdecken gibt!

    Mit den folkloristischen, rhythmisch pointierten Tänzen von Erwin Schulhoff und Zikmund Schul beweisen die Instrumentalistinnen ihre Virtuosität und Spielfreude. Der sehnsuchtsvolle Tango nostalgia der Komponistin Hirono Borter lädt zum Träumen ein. Außerdem kommt eine Auftragskomposition von Violeta Dinescu zur Aufführung, mit der das Duo seit mehreren Jahren in intensiver Zusammenarbeit verbunden ist. Umrahmt wird das Programm von zwei romantischen Werken von Ermanno Wolf-Ferrari und Johan Halvorsen.

    Den beiden Musikerinnen liegt es besonders am Herzen Neues zu entdecken und ihr Publikum auch für zeitgenössische Musik zu begeistern. Deshalb moderieren sie ihr Programm und laden die Zuhörer:innen zum ungezwungenen Austausch über die Klänge von Violeta Dinescu, Jörg Widmann und Johanna Doderer ein.


    »Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung«

    Lesung und Gespräch mit Barbara Yelin
    Cover Knecht

    So. 10.03.2024, 18:00 / Eintritt 15 € / Anmeldung erbeten

    Eine Graphic Novel über die Erinnerungen einer Überlebenden der Schoa. Geboren 1937 in Holland, wird Emmie Arbel mit ihrer jüdischen Familie 1942 deportiert. Sie überlebt als Kind die NS-Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist, ist sie acht Jahre alt, beide Eltern sind im Holocaust umgekommen. Mit ihren Brüdern wird sie von einer Pflegefamilie adoptiert und wandert mit ihnen nach Israel aus. Im Kibbuz fühlt sie sich isoliert und nirgends zugehörig. Bis Emmie ihr Leben in die eigenen Hände nimmt.

    Emmie Arbel lebt heute nahe Haifa. Immer wieder reist sie nach Deutschland, um als Zeitzeugin zu sprechen. Ihre Jugend war geprägt von Tod, Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Sie blickt aber auch zurück auf ein Leben voller Rebellion, Selbst- ermächtigung und Humor. Bei ihrer steten Anstrengung, die Erinnerungen aus dem Schweigen zu holen, werden die Folgen des Holocaust sichtbar – auf ihr Leben, ihre Familie, auf jeden einzelnen Tag. Auf Basis persönlicher Begegnungen und zahlreicher intensiver Gespräche mit Emmie Arbel schafft Barbara Yelin eindringliche Erinnerungsliteratur, die zugleich eine Reflexion über das Erinnern selbst ist. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch sprechen wir über den intensiven Entstehungsprozessdieses Buches, über die Darstellbarkeit von Geschichte in Graphic Novel und Comic und Besonderheiten des Mediums.

    Barbara Yelin ist eine vielfach ausgezeichnete Zeichnerin und Autorin aus München. Immer wieder arbeitet sie zu Themen der Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts. 2015 erhielt Barbara Yelin den
    Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur, 2016 den Max und Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin und 2021 den Ernst-Hoferichter-Preis.


    Jan Peter Bremer liest aus

    »Nachhausekommen«
    Cover Knecht

    Sa. 06.04.2024, 19:00 / Eintritt 15 € / Anmeldung erbeten

    Sechs Jahre alt ist der Erzähler, als ihn seine Eltern aus dem wilden Berlin der 1970er-Jahre ins dörfliche Gümse des niedersächsischen Wendlands verpfl anzen. Nicht nur ist sein imposanter Vater ein erfolgreicher Künstler, auch wird ihr Zuhause ein regelmäßiger Treffpunkt* für die Kunst- und Kulturszene der alten Bundesrepublik. Mit dem intellektuellen, politisch links stehenden Milieu der Eltern und dem ländlich-provinziellen Leben des Dorfes im »Zonenrandgebiet« prallen Welten aufeinander, zwischen denen der Junge Orientierung sucht – und schließlich im Schreiben findet. In einer großen Erinnerungsbewegung schildert Jan Peter Bremer eine Kindheit auf dem Land, seine literarisch meisterhaft erzählte, tragikomisch-berührende Geschichte.
     
    »Jan Peter Bremer erzählt, wie ein kindliches Bewusstsein sich bildet, nämlich sein eigenes, und weil er ein so kluger, eleganter Erzähler ist, ist das unendlich traurig und furchtbar lustig zugleich.« Thomas Hettche »Mein Kosmos von Jan Peter Bremer ist um ein weiteres Buch bereichert worden: Nachhausekommen. Tragikomisch, berührend, grandios.« Angelika Klüssendorf
    *unter anderm mit der Werkstatt Rixdorfer Drucke: Uwe Bremer, Albert (Ali) Schindehütte, Johannes Vennekamp, Arno Waldschmidt

    »Ein Tag für die Musik«

    Jürgen Appel und Martin Forciniti »Balladen von Loewe und Mendelssohn«
    Cover Knecht

    So. 05.05.2024, 17:00 / Eintritt 12 € / Anmeldung erbeten

    Carl Loewe (1796–1869) ist besonders bekannt für seine Balladen, eine Form von Kunstliedern, die oft narrative Geschichten erzählen. Loewes Balladen zeichnen sich durch ihre dramatische Intensität, expressiven Melodien und starke emotionale Ausdruckskraft aus. Zu den bekanntesten Werken zählen »Erlkönig«, »Der Nöck«, »Herr Oluf« und »Edward«. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) wurde bekannt durch seine Vertonungen in Balladen- und Kantatenform von Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe, u.a. »Die erste Walpurgisnacht«.
     
    Der Bariton Jürgen Appel wurde in der Lutherstadt Eisleben geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt er am dortigen Stadttheater und am Georg Friedrich Händel Konservatorium in Halle/Saale. Es folgte ein Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig, welches 1994 mit dem Staatsexamen im Fach Gesang abgeschlossen wurde. Nach einem zweijährigen Engagement in Annaberg-Buchholz trat Jürgen Appel 1996 seine Stelle im Opernchor des Staatstheaters Kassel an. Seit 1999 ist er Mitglied des
    Bayreuther Festspielchores. Aktuell hat er ein Engagement am Opernhaus Zürich.
     
    H2

    »Ein Kuss der Musen – Wie kam der Jazz in die Klassik?«

    von Jochem Wolff
    Cover Knecht

    Sa. 08.06.2024, 19:00 / Eintritt 12 € / Anmeldung erbeten

    Mitte des 19. Jahrhunderts waren es Formen der afro-amerikanischen Musikkultur, aus denen sich später der Jazz bis hin zum Blues entwickelte. Als Vorläufer kamen Cakewalk und Ragtime hinzu. All dies gelangte 1900 zur Weltausstellung nach Paris und wurde zu einer Inspirationsquelle besonderer Art. Denn fortan griff en in Europa zahleiche »Klassik« Komponisten Elemente des Jazz auf: Debussy, Satie, Ravel, später Hindemith, Weill, Krenek oder Strawinsky. Eine Vollendung der Verbindung von
    Jazz und Klassik fand bei Gershwin statt. Nach 1945 traten in diesem Sinne im deutschsprachigen Bereich auch Komponisten wie Hans Werner Henze, Bernd Alois Zimmermann oder Rolf Liebermann hervor.
    Der Publizist Jochem Wolff verfolgt die unterschiedlichsten Wege der Entwicklung, verknüpft mit zahlreichen musikalischen Raritäten samt
    einiger historischer Aufnahmen.


    Kartenreservierungen für alle Veranstaltungen unter:

    telefonisch: 05601 92 56 78 und 0177 296 10 69

    online (nur kostenpflichtige Veranstaltungen):

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    Die Märchenwachen-App

    Unter https://maerchenwache.zur.app können Sie mit Ihrem Smartphone unsere brandneue App laden. Damit bewegen Sie sich virtuell noch bequemer durch die Märchenwache, können Veranstaltungs-Tickets buchen, oder etwas in unserem Online-Shop kaufen. Die App wird regelmäßig weiter entwickelt. Demnächst auch direkt im Google-Play-Store und Apple-Store.


    Es war einmal: "Digi-Grimm":

    Wenn Sie wegen der Pandemie nicht zu uns kommen können, kommen wir halt zu Ihnen nach Hause. Aber keine Sorge, Sie brauchen keinen Kuchen zu backen und keinen Kaffee zu kochen. Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Kassel erzählen Ihnen per Video Märchen der Brüder Grimm.

    Um auf die Video-Seite zu gelangen, klicken Sie auf den roten Sessel.

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    Unser aktueller Programmflyer:


    » Die Riesenholzschnitte für die Schauenburger Märchenwache «

    wurden zur Eröffnung der Märchenwache im Juni 1997 mit einer Straßenwalze vor vielen Zuschauern gedruckt, die sich später Detaildrucke abreiben konnten.

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